Veranstaltungen

Die diesjährige Tagung des Netzwerk Alt-Testamentlich Anthropologie (NATA) der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Theologie (WGTh) widmet sich folgendem Thema: Zur Anthropologie des Essens im Alten Testament. Erkundungen zur Materialität und Zeichenhaftigkeit, zum Gottesbezug und zur Menschenfreude, zu Sinnenbezügen und Genussaspekten des Essens im AT und AO.

Vom Donnerstag, 2. Juli 2026 bis Freitag, 3. Juli 2026 referieren in Landau DE verschiedendste Forschende des Alten Testaments zur Speise, Geschmack, Mahl, u.v.m. in Zusammenhang mit der Anthropologie des AT und des AO.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen zur Teilnahme. Die Anfahrts- und Übernachtungskosten (ca. 80 Euro pro Person und Nacht; Unterkunft im Butenschoen-Haus Landau) sind jeweils selbst zu tragen.
Es wird um Anmeldung gebeten bis zum 15. Mai 2026 unter andreas.wagner2@unibe.ch.

Die erste Biblische Sozietät 2026 fand am 28. April von 18:15 bis 19:45 in Bern statt. Prof. Dr. Nesina Grütter (Professorin für Altes Testament/Hebräische Bibel und Altorientalische Religionsgeschichte an der Universität Zürich) widmete sich dem Thema der Spinnwirtel in Text und Boden.


Lust, Leib und Liebe: Anthropologie der Sinne, Erotik und Sexualität im Alten Testament und im Alten Orient

Die Berner Gespräche 2026 standen im Zeichen von Lust, Leib und Liebe. Zunächst sprach Prof. Dr. Stefan Münger in seinem Vortrag „Anständig unanständige Bilder zu Sexualität und Erotik im Alten Israel und seinen Nachbarkulturen“. Es folgte ein Gespräch zu Sexualität in den Bildern, sexuellen Prägungen (Skripte) und historisch-alttestamentlicher Sexualitätsforschung mit Dr. Stefanie Gonin-Spahni, Dr. Nancy Rahn und Prof. Dr. Andreas Wagner.

Für die Nacht der Forschung 2025 an der Universität Bern hat das Institut für Altes Testament die Bedeutung des Alten Testaments für Wein- und Weinlagennamen heute untersucht. Dafür wurden die Gebräuche rund um den Wein im Alten Testament untersucht, einen Blick auf die Bedeutung von Wein für das Christentum geworfen, und schliesslich Bezüge zwischen heute noch verwendeten Weinlagennamen und dem Alten Testament hergestellt.
Die Ergebnissse wurden in drei Wissenschaftsplakaten dargestellt und für die Besucher:innen gab es Wein mit biblischen Namen zum Probieren.